robert treutel

25. Oktober
1957

Ein sonniger Freitagnachmittag in einem Frankfurter Krankenhaus. Ziemlich genau um 17 Uhr gibt's einen Klapps auf den Po. Meine Eltern schenken mir eine glückliche Kindheit, einen Roller mit Vollgummirädern und zwei Brüder.

   
1976

Nach dem Abi studiere ich Jura an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe Universität. Während des Studiums jobbe ich beim Hessischen Rundfunk als Kabelhilfe, Fahrer und Aufnahmeleiterassistent.

Ich kopiere Drehpläne, sperre Straßen ab und koche Kaffee für Heinz Schenk, Hans Joachim Kulenkampff, Max Schautzer und andere TV-Größen.

Das macht mir so viel Spaß, dass ich mein Studium nach neun Semestern erfolgreich abbreche.

   
1982

Ich ziehe nach Köln und arbeite für die Film- und Fernsehproduktion "filmpool" als Aufnahmeleiter im "WWF Club" in den 80'ern eine der erfolgreichsten Vorabendsendungen Deutschlands.

   
1983

Der damalige WDR Hörfunk Redakteur und spätere ZDF Unterhaltungschef Wolfgang Neumann bietet mir die Urlaubsvertretung für die WDR Hitparade "Schlagerrallye" an.

In der ersten Sendung spiele ich vor lauter Aufregung alle Platten - sogar die Rückseiten - und stelle für zwei Stunden die Atmung ein.

Von da an bis Ende der 90'er bin ich Radiomoderator (WDR2 "Treffpunkt" / WDR 1 "Flippzeit" / EinsLive "Rucksack" und "Sonderbar").

   
1984

Ich übernehme die Produktionsleitung für das WDR TV-Nachwuchstheater "Sprungbrett" und versuche mich ab und an als Moderator einiger Abendshows.

In dieser Zeit entdecken wir u.a. Hape Kerkeling und Ingolf Lück.

Ich bestehe das Casting für den "WWF-Musik-Convoy". Neben Alan Bangs ("Rockpalast") präsentiere ich live auf einem amerikanischen Bühnen-Truck Bands und Popstars auf Plätzen überall in NRW.

   
1989

Der landesweite hessische Privatsender HIT RADIO FFH geht an den Start. Ich moderiere das Wochenendmagazin "Treffpunkt" und gehöre zu den wenigen Moderatoren, die gleichzeitig für öffentlich-rechtliche und private Sender arbeiten.

   
1994

Bodo Bach wird geboren. Aus einer Laune heraus telefoniere ich mit dem Hotel Hilton in Tokio und versuche mit genervten Angestellten japanisch zu sprechen.

Den Hörern gefällt's und Bodo Bach wird mit dem Satz: "Ich hätt da gern emal e Problem" zu einer festen Größe der FFH Radio-Comedy. Er bestellt im Gasthaus Tische, die leider nie geliefert werden, bringt  Pizzabäcker um den Verstand oder versucht bei Autovermietern "heiße Öfen" für private Querfeldeinrallyes zu buchen.

   
1996

Im Oktober erscheint die erste Bodo Bach CD: "Au! Weia"

Sony Music veröffentlicht in den Folgejahren fünf weitere Alben, die es mit inzwischen über 600.000 verkauften Exemplaren allesamt in die deutschen CD-Charts schaffen.

1997 "Mir geht's gut"
1998 "Festplatte 2000"
1999 "Kaffeefahrt"
2000 "Ich verabscheu mich"
2002 "Aus em Häusche"

   
1999/2001

Nominierungen für den deutschen Schallplattenpreis ECHO

   
2001/2002

Bodo Bach bekommt eine eigene Telefonshow auf SAT1
"Bodo Bach – Bei Anruf Lachen"

Es folgen TV Auftritte bei:

Otti's Schlachthof BR
Mitternachtsspitzen WDR
Wochenshow SAT1
Harald Schmidt Show
ARD und ZDF Comedy Galas
NDR Talk Show
Herman & Tietjen NDR
Wetten dass …? ZDF

   
2003/2004

Premiere des ersten Soloprogramms "Bodo Bach – Aus em Häusche" und bundesweite Tournee mit Telefon- und Stand Up Comedy.

Start der Welttournee durch Deutschland mit dem neuen Programm "GRINSKRAM"

   
2004/2005

Die erste Bodo Bach DVD "Live … Aus em Häusche" erscheint. Darauf die Aufzeichnung der gleichnamigen Bühnenshow, die besten Comedy-Clips der Anrufe aus seiner TV-Show und Outtakes vor und hinter der Bühne.

Im Dezember wird die neue Comedy CD "Bodo Bach – GRINSKRAM" veröffentlicht, ein Live-Mitschnitt seines aktuellen Bühnenprogramms.

   
2006

Die erfolgreiche "GRINSKRAM" Tour endet im Herbst nach über 160 Vorstellungen.

Im Juli zeigt das ZDF in seiner Reihe "Sommersolo" Ausschnitte aus dem Programm.

Die DVD "Ich hätt da gern einmal ein Problem" wird veröffentlicht

Im Januar 2006 steigt Bodo als festes Mitglied bei "VERSTEHEN SIE SPASS?" ein. Von seinem "Chef" Frank Elstner wird er als Comedy-Reporter los geschickt. Mit Promis wie Arthur Abraham, Peter Kraus, Barbara Schöneberger und Johann Lafer sorgt er für viel gelobten Spaß auf offener Straße. Ohne Netz und doppelten Boden. Teilweise sogar ohne Verstand.

   
2007/2010

Bodo startet sein drittes Soloprogramm "4tel nach Bach"

Und wieder hat er sich eine neue Überraschung ausgedacht. Bodo telefoniert live auf der Bühne. Sein Publikum reicht ihm Telefonnummern und Bodo spielt seine Schlagfertigkeit und Improvisationstalent aus.

   
2011

Im Januar feiert Bodo Bach in der Frankfurter Alten Oper die gelungene Premiere seines neuen Comedy-Programms
"... und ... wie war ich?"

Hier gibt er wirklich private Dinge preis und macht sich auf seine Art für die Generation 50 plus stark.

Fortsetzung folgt ...